Sehenswürdigkeiten im Bayrischen Wald

Erkunden Sie die Attraktionen im Bayerischen Wald


Der Bayerische Wald
ist ein etwa 100 km langes Gebirge in Niederbayern und erstreckt sich von der Oberpfalz bis nach Tschechien. Zu den Sehenswürdigkeiten im Bayrischen Wald können diverse Tierparks und Landstriche gezählt werden.

Der Bayerwaldtierpark in Lohberg beherbergt über 400 Tiere, welche im Bayerischen Wald leben oder gelebt haben. Dazu gehören Luchse, Wölfe und Wisente. Diverse Angebote wie Führungen und ein Streichelzoo laden das ganze Jahr über zu einem Besuch in Lohberg ein. Neben Mäusebussarden, Waschbären und Weißstörchen können hier auch Gänsegeier, Baummarder, Rentiere und Elche beobachtet werden. Außerdem bietet der Park einen Abenteuerspielplatz, der Kinder zum Toben animiert. Weitere Besonderheiten des Bayernwald-Tierpark sind Tierpark-Tage für Kinder sowie Themen- und Nachtführungen. Einen märchenhaften Ausflug bietet die Märchenalm im Auerkieler Winkel nahe Bodenmais. Neben nachgestellten Märchenszenen können Kinder auf 50 Spiel- und Sportgeräten spielen. Außerdem hat der Park einen Streichelzoo mit Kaninchen und Meerschweinchen, an dem Kinder ihre Freude haben werden.

Buchberger Leite

Neben dem Bayerwaldtierpark kann man auch die Buchberger Leite besuchen. Seit 1961 gilt das 168 Hektar große Gebiet als Landschaftsschutzgebiet und wurde 2003 als eines der 100 schönsten Geotope Bayerns ausgezeichnet. Die Buchberger Leite gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im Bayrischen Wald. Geprägt ist die einmalige Landschaft von beeindruckenden Schluchten und der Wildbachklamm. Daher ist es keine Überraschung, dass auch die schönsten Wanderwege in Bayern durch diese Region führen. Dazu gehört der erlebniswanderweg „Mensch und Natur in der Buchberger Leite“. Dieser ist 8 Kilometer lang und startet sowohl in der Kreisstadt Freyung sowie in der Gemeinde Ringelai.

Der Weg ist vergleichsweise einfach und somit auch für Kinder gut geeignet. Wasser, Wald und Felsen formen eine reizvollen Landschaft die Einblick in die Erdgeschichte geben. Dazu ist sie Lebensraum von seltenen Tieren und Pflanzen. Unterwegs informieren Tafeln über die Natur und die Geschichte der Region. Am Ende der aufregenden Wanderung können Sie in Freyung oder in Ringelai eine Pause einlegen und eine Brotzeit einnehmen.

Museumsdorf Bayerischer Wald

Eine Reise in die Vergangenheit ermöglicht Ihnen das Museumsdorf Bayerischer Wald. Es ist ein Freilichtmuseum am Dreiburgensee und beherbergt auf ca. 25 Hektar 150 Gebäude aus den Jahren 1580 bis 1850. Dazu gehört eine Sammlung von etwa 60.000 Objekten aus dem religiösen und alltäglichen Leben. Das Museumsdorf zählt zu den größten Freilichtmuseen in Europa und gehört zu den größten Sehenswürdigkeiten im Bayrischen Wald. Wenn Sie dem Dorf einen Besuch abstatten, können Sie bayerisches Landleben hautnah erleben.

Ein Rundgang führt Sie vorbei an den Häusern, die aus dem gesamten Bayerischen Wald stammen. Dabei lernen Sie die verschiedenen Hoftypen kennen. Ab und zu begegnen Sie Handwerkern, denen Sie bei der Arbeit über die Schultern schauen können. Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt. Sie können beim Krapfen backen Schmalzgebäck genießen oder in das Wirtshaus einkehren. Die urige Gaststube bietet durchgehend warme Küche, bayerische Spezialitäten sowie Kaffee und Kuchen. Kinder können neben dem Gasthaus auf einem Spielplatz oder der alten Dorfkegelbahn spielen.

Der Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Wenn Sie hoch hinaus wollen, müssen Sie nicht unbedingt auf einen Berg steigen. Denn nahe Neuschönau liegt der 1,3 Kilometer lange Baumwipfelpfad Bayerischer Wald. Der Pfad verläuft zwischen den Bäumen in einer Höhe von 8 bis 25 Metern. Dabei ist das Highlight der 44 Meter hohe Aussichtsturm. Sie können ihn bereits aus der Ferne an seiner Eiform erkennen. Erklimmen Sie den Turm, haben Sie einen herrlichen Blick über die Nadelwälder Bayerns. Bei sehr guten Wetterbedingungen reicht der Blick sogar bis zu den Alpen. Der Pfad ist familienfreundlich gestaltet und ist dank barrierearmer Konstruktion mit Rollstuhl oder Kinderwagen befahrbar.

Rund um den Pfad finden Sie weitere unterhaltsame Attraktionen. Dazu zählen ein Tier-Freigelände und das Besucherzentrum Hans-Eisenmann-Haus. Hier gibt es für kleine und große Besucher viel Wissenswertes über den Nationalpark Bayerischer Wald zu erfahren. Ein Ausflug zu dieser Sehenswürdigkeit im Bayerischen Wald lohnt sich.

Das Silberbergwerk in Bodenmais

Das Silberbergwerk in Bodenmais gehört zu den außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten im Bayerischen Wald. Der Silberberg thront 955 Meter hoch und ist ein beliebtes Ausflugsziel bei großen und kleinen Besuchern. Dabei bietet er rundherum verschiedene Attraktionen, die mehr als einen Tag ausfüllen können. Im Sommer bieten Wald- und Abenteuerspielplätze pures Vergnügen für Kinder. Außerdem können Sie eine rasante Fahrt mit der Sommerrodelbahn unternehmen. Im Winter ist der Berg ein familienfreundliches Skigebiet mit übersichtlichen Abfahrten und einem Kinder-Ski Park. Natürlich darf dabei eine Winterrodelbahn nicht fehlen. Diese ist 600 Meter lang und für die ganze Familie geeignet.

Das Highlight liegt unter Tage. Das Bergwerk kann bei einer Führung besichtigt werden. Dabei sind Sie mit Helm und Kittel ausgerüstet und lernen den Bergbau aus einer anderen Zeit kennen. Der Stollen ist über 600 Meter lang und führt Sie tief in das Innere des Berges. Ein Erlebnis im Bergwerk ist die Stollentherapie. Durch das Reinstluftklima, das im Stollen herrscht, können Asthma und Atemwegsbeschwerden gelindert werden.

Keltendorf Gabreta

Der archäologische Erlebnispark liegt nahe der Gemeinde Ringelai und lädt ein in die Zeit der Kelten einzutauchen. Hier erfährt man wie die Kelten gelebt, gearbeitet und gewohnt haben und welche Gewohnheiten sie hatten. Dazu wurde eine Kulisse mit frühgeschichtlichen Häusern nachgebaut, um das Erlebnis perfekt zu machen. Ein toller Spaß für alle Besucher ist der Bau neuer keltischer Häuser. Außerdem kann jeder alte keltische Handwerkstechniken ausprobieren. Neben Weben und Töpfern können Sie gemeinsam mit Ihrer Familie nach keltischem Vorbild backen. Oder Sie brauen einen Zaubertrank im Kupferkessel, der Ihnen besondere Kräfte verleiht. Sie können auch die Landwirtschaft der Kelten hautnah miterleben. Besucher sind an der Aussaat, der Ernte und der Betreuung der Tiere mitbeteiligt.

Sie haben auch die Möglichkeit, an Führungen durch das Dorf teilzunehmen und diese einmalige Sehenswürdigkeit im Bayrischen Wald genauer kennenzulernen. Darüber hinaus werden Aktionstage zu verschiedenen Themen veranstaltet. Namensgeber waren die Kelten übrigens selbst. Der Begriff Gabreta stammt aus dem keltischen und bezeichnet das bayerische/böhmische Waldgebirge.

Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen

Events im Bayerischen Wald im Herbst

Die schönsten Wanderwege in Bayern erkunden

Bayern und seine vielen Attraktionen

Das Oktoberfest – Das größte Volksfest der Welt