Tipps zum richtigen UV-Schutz

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Es spielt keine allzu große Rolle ob man den Urlaub im Sommer oder im Winter bei einem Ski-Ausflug verbringt: Sobald Sonnenstrahlen auf die Haut fallen, sollte man sich vor Verbrennungen und Krankheiten schützen. Dabei gibt es mehrere wichtige Punkte die beim Sonnenschutz eine wichtige Rolle spielen.

Mit Kopfbedeckung & Kleidung vor Sonnenbrand schützen

Eine einfache Möglichkeit den Körper vor Sonnenbrand zu schützen, ist die richtige Kleidung. Aber auch dabei gibt es einiges, was die beachten sollten. Denn nicht alle Textilien schirmen den Körper ausreichend vor UV-Strahlung ab. Dafür benötigen Sie Kleidung, die dick genug ist. Wenn der Stoff transparent ist, erreicht das UV-Licht auch die Haut. Für einen guten UV Schutz ist es grundsätzlich besser, Kleidung aus Polyester zu tragen. Denn Baumwolle hat die Eigenschaft, UV-B-Strahlen, die einen Sonnenbrand verursachen, nur schlecht zu absorbieren. Selbst die Farbe des Stoffes hat einen Einfluss darauf, wie viel UV-Licht absorbiert wird. Mit dunkler und weiter Kleidung schützen Sie Ihre Haut am besten. Auch der Kopf braucht ausreichend Schutz vor den Sonnenstrahlen. Aber häufig vergessen wir gerade diese empfindliche Stelle zu bedecken. Wenn Sie eine Baseballkappe oder einen Hut nutzen, sorgen Sie für reichlich Schatten im Gesicht-, Hals- und Nackenbereich.

Der richtige Sonnenschutz für die Augen

Die Augen sind ein sehr empfindliches Organ und können schnell bleibende Schäden davontragen. Aber viele vergessen beim Sonnenschutz an die Augen zu denken. Doch gerade zu viel UV-Strahlung hat eine langfristig schädliche Wirkung für Netzhaut und Hornhaut. Dabei werden Sie von dem kurzwelligen UV-B-Anteil des Sonnenlichts angegriffen. Im Gegensatz zum Sonnenbrand werden Schäden, die das Sehvermögen beeinträchtigen, erst über Jahre erkennbar. Mit der richtigen Sonnenbrille können Sie Ihre Augen davor bewahren. Vorausgesetzt, Sie achten auf die Beschaffenheit der Brille. Für optimalen UV-Schutz sollte die Brille groß genug sein.

Außerdem ist die richtige Blendschutzkategorie ein entscheidendes Kaufkriterium. Diese sollte auf der Innenseite des Bügels stehen und reicht von 0 bis 4. Die Kategorie 0 hat einen sehr hellen Filter, der viel Licht durchlässt. Sie ist vor allem für abends geeignet. Die Kategorie 1 lässt 43 bis 80 Prozent Licht durch und kann an bedeckten Tagen und in der Stadt getragen werden. Mit der Kategorie 2 und 3 sind Sie in unseren Breitengraden bestens unterwegs. Die dunklen Universalfilter sind ideal im Sommer, wobei Kategorie 3 noch weniger Licht durchlässt. Für extreme Situationen, zum Beispiel im Hochgebirge und auf Gletschern, nutzen Sie die Kategorie 4. Damit Sie absolut sicher gehen können, dass Ihre Sonnenbrille den Anforderungen entspricht, sollten Sie sie immer im Fachhandel kaufen.

Welche Sonnencreme passt zu welchem Typ?

Für die Auswahl der richtigen Sonnencreme helfen die Angaben auf der Verpackung. Wobei das Wort „Creme“ mittlerweile überholt ist. Denn neben der klassischen Creme finden Sie auch Lotion, Spray und Gel. Um das passende Produkt für Ihren Hauttyp zu finden, gibt es Lichtschutzfaktoren. Mit dem Lichtschutzfaktor – auch LSF genannt – finden Sie heraus, wie stark das Produkt Sie vor Sonnenbrand schützt. Angegeben wird der Lichtschutzfaktor mit einer Zahl. Sie sagt aus, um welchen Faktor die Eigenschutzzeit der Haut verlängert wird. Zum Beispiel beträgt die Eigenschutzzeit vom sehr empfindlichen Hauttyp 1 circa 10 Minuten. Wenn Sie einen Sonnenschutz mit dem LSF 30 nutzen, verlängert sich Ihr Schutz theoretisch auf 300 Minuten. Jedoch wird der Sonnenschutz nie so gründlich aufgetragen, dass er seine volle Wirkung erreicht.

Einen Sonnenschutz mit dem Lichtschutzfaktor 30 sollten Mitteleuropäer mindestens nutzen. Aber mit den Faktoren 30 bis 50 erreichen Sie einen noch besseren UV-Schutz. Für Kinder und Menschen mit sehr heller Haut ist ein Lichtschutzfaktor über 50 ratsam. Alle Schutzfaktoren von 6 bis 25 sind eher für kürzere Aufenthalte in der Sonne und wenig sonnenempfindliche Typen gedacht. Ob Sie eine Creme, eine Lotion oder ein Spray verwenden, ist Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Jedoch haben Cremes und Lotionen den Vorteil, dass sie trockene Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgen. Der richtige Zeitpunkt zum Auftragen ist ungefähr 20 bis 30 Minuten bevor Sie in die Sonne gehen. Dann kann der UV-Schutz einziehen und seine Wirkung besser erzielen.

Kinder vor UV-Strahlung schützen

Weil die Haut von Kleinkindern und Babys sehr empfindlich ist, müssen Sie besonders Acht auf den UV-Schutz geben. Der Grund dafür ist eine dünne Haut, die erst im Laufe der Jahre einen UV-Eigenschutz entwickelt. Aber Kinder brauchen für ihre Entwicklung auch viel Zeit im Freien, denn Kinder brauchen Vitamin D. Weil Sie das nur durch Sonnenlicht entwickeln, sind weshalb Sie dem Sonnenlicht oft ausgesetzt. Um Schäden durch UV Licht vorzubeugen, sollten Sie Ihre Kinder mit Verhaltensregeln vertraut machen. Eine Orientierungshilfe bietet der UV-Index vor Ort, der die aktuelle Stärke der Sonneneinstrahlung angibt. Ab einem Wert von 3 bis 4 sollten Kinder einen Sonnenschutz tragen. Unbedingt vermeiden sollten Sie Sonnenbrände und Hautrötungen. Daher sollten Sie sich mit Kindern an schattigen Orten aufhalten und eine geeignete Kleidung für alle empfindlichen Bereiche bereithalten.

Andere Dinge, auf die Sie achten sollten

Es gibt weitere Dinge, die Sie für einen guten UV-Schutz beachten sollten. Zum Beispiel müssen Sie darauf achten, welche Medikamente Sie einnehmen. Denn bestimmte Medikamente oder auch Naturheilkräuter wie Johanneskraut können in Verbindung mit UV-Strahlen zu gesundheitlichen Problemen führen. Weil es keinen vollständigen Sonnenschutz gibt, ist ein regelmäßiger Aufenthalt im Schatten ratsam. Dabei sollten Sie den Sonnenschutz regelmäßig auffrischen, da er ansonsten seine Wirkung verliert.

Tipp: Weitere und ausführlichere Informationen rund um den richtigen UV Schutz im Urlaub.

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